KONFERENZPROTOKOLL

1.       Eröffnung der Vorbereitungskonferenz zur 53. TID

 

Begrüßung der Gäste und Ehrengäste durch Štefan Bárány.

Ferner be­grüßt er die Delegationen aus Deutschland, Österreich, Ungarn, Ser­bien, Bulgarien und Rumänien. Bárány bat die An­we­sen­den, inne zu halten um der verstorbenen TID-Kameraden zu gedenken.

Rolf Kunze, der 27 Jahre TID-Referent des Deutschen Kanu-Verbandes war, ist am 13.08.2007 während der laufenden TID in Bonn gestorben. Max Scharnböck würdigt seinen Vorgänger Rolli, der in den Zeiten des Ostblocks viel für die Verständigung der Menschen an der Donau getan hat. Für seine Verdienste erhielt er von der Bundesrepublik Deut­sch­land das Bundesverdienstkreuz.

Jannis Kaudelka berichtet, dass Heini Gröppner im Alter von fast 85 Jahren verstorben ist. Er wird heute beigesetzt. Heini war langjähriger TID-Referent des Österreichischen Kanu-Verbandes.

Otto Došek, langjähriger Helfer der TID in der Slowakei ist im Frühjahr 2007 verstorben.

 

Dejan Jovanovic berichtet vom Tod Aleksandar Petroviæ, der die TID ein Jahr als Referent in Serbien durchgeführt hat. Kurz nach der Kon­ferenz in Novi Varos in 2005 ist Aleksandar schwer erkrankt und im Mai 2007 verstorben.

Die TID-Konferenz ehrt die Verstorbenen mit einer Gedenkminute.

Stefan bedankt sich bei den Gästen für ihr Kommen.

 

Der Vizevorsitzende und Generalsekretär des Touristischen Verbandes der Slowakei PhDr. Ladislav KHANDL begrüßt die Konferenzteilnehmer und wünscht einen er­­folgreichen Verlauf.

2.       Bericht des Präsidenten der 52. TID 2007

 

Gábor Fejérvári, betont, dass es schwer ist, angesichts der ver­stor­benen Kameraden zum Alltag über zu gehen.

 

Auf der Tour gab es keine ernstlichen Probleme. Sollte es Anregungen zur Verbesserung der ungarischen Tour geben, bittet er dies im Bericht zu schreiben.

 

Zusätzlich zu den „alten“ TID-Nationen begrüßt er Costin Iatan aus Ol­te­nita/Rumänien.

3.       Vorstellung der Delegierten der TID-Nationen

 

 

Symbolisch übergibt Fejérvári die Präsidentschaft an das Präsidium der 53. TID.

4.      Vorstellung und Bestätigung des Präsidiums der 

      53. TID 2008

 

Štefan Bárány wird als Präsident der 53. TID vorgeschlagen. Sekretär wird Adam Bárány und Fahrtenleiter Martin Blahuta.

Per Akklamation wurde der Vorschlag für das Präsidium einstimmig be­stätigt.

5.   Übergabe des Erinnerungspokals „Leopold Reindl“

 

Gábor Fejérvári übergibt den Erinnerungspokal „Leopold Reindl“ an das neue Präsidium der 53. TID und wünscht einen guten Verlauf der TID.

 

6.   Berichte der nationalen TID-Ausschüsse

Die einzelnen Ausschüsse gaben ausführliche Stellungnahmen ab und verwiesen auf ihre schriftlichen Berichte (siehe Beilage).

 

Gábor Fejérvári berichtet, dass die ungarischen Teilnehmer sehr zu­frieden waren mit der deutschen TID. In Obernzell wurden sie sogar vom Bürgermeister empfangen und zum Mittagessen eingeladen.

 

Die Schleuse Dunakileti wurde in den letzten fünf Jahren nur zwei­mal jährlich geöffnet, leider hat die Schleusung dieses Jahr nicht funk­tioniert. Das technische Knowhow ist auch nicht mehr vorhanden. Es ist sehr erfreulich, dass in Visegrad sehr viele Paddler die Burg besucht ha­­­ben, sodass der Bus zweimal fahren mußte. In Budapest wurde die Fahrt mit dem Raddampfer Stadt Passau sehr gut an­ge­nommen. Es gab Prob­leme mit Teilnehmern, die ihre Zelte außerhalb der Absperrungen auf­gestellt hatten. Es könnte dort Probleme mit Nicht­sesshaften geben. Außerdem wurde eine Strafe vom Ver­an­stalter verlangt. Die anderen Etappenorte verliefen ohne Vor­komm­nisse. Für Baja konnte für 2008 noch keine Lösung ge­funden werden. In Mohacs gab es ein Problem mit dem neuen Ei­gen­tü­mer der Schwimmhalle, es konnte keine Einigung erzielt werden.

Er freut sich, das die serbische Fahrtenleitung ein EU-Projekt durch­geführt hat und möchte gerne, dass ungarische Jugendliche teil­neh­men können.

Fejervari bedankt sich bei allen Fahrtenleitern, dass alles so gut ge­klappt hat. Besonders erfreulich ist, dass mehr Cam­ping­plätze immer besser ausgestattet sind.

Leider fehlt die bulgarische Gruppe. Angeblich habe sie keine Einladung erhalten. Stefan widerspricht dem.

Nikolai Hristov informiert die Konferenz, dass er die Einladungen eben­falls weiter verteilt hat. Er wird gemeinsam mit Veseline Charalozova die bul­garische Delegation vertreten.

Max Scharnböck freut sich, dass über das Internet Kontakt zu einer rumänischen Familie hergestellt werden konnte. Costinel Iatan nimmt an der Konferenz als Gast teil. Vielleicht kann dadurch eine Mitarbeit in Rumänien initiert werden.

In Deutschland sind zwei weiterere TID-Freunde gestorben, Heinz Kötter und Wolfgang Henschel.

Die Wasserschutzpolizei hat in Ingolstadt einen Vortrag über das Ver­hal­ten auf der Donau gehalten.

Vom 17. bis 21.10.2007 findet das TID-Freundschaftstreffen in Fürth und Nürnberg statt. Alle sind herzlich eingeladen.

Alles weitere ist seinem schriftlichen Bericht zu entnehmen.

Max wünscht dem slowakischen Präsidium alles Gute für die Durch­füh­rung.

Rainer Goebel berichtet über Serbien und Bulgarien. In Kladovo haben bereits fünf Personen die Fahrt aus gesundheitlichen Gründen abbrechen müssen, unter anderem der Niederländer, der bereits in Komarno im Krankenhaus war. Der Fahrtenablauf wurde leider in Serbien immer sehr kurzfristig bekannt gegeben.

Wolfgang David überbringt die Grüße des deutschen Ruderverbandes. Rainer Engelmann hatte eine Verbandsfahrt von Melk bis Mohacs organisiert, die Gruppe stieß in Tuln zur TID.

Dankenswerter Weise hat Familie Scharnböck lden Rücktransport des Dreier-Ruderbootes der Bonner Jugendlichen von Tulcea zurück über­nommen.

Jannis Kaudelka bedankt sich bei Wolfgang David für die Herstellung des Kontaktes zum österreichischen Ruderverband, sodass zwei Vertreter als Gäste teilnehmen könnten.

Nach vielen Jahren Sehnsucht der Funktionäre nach der Teilnahme einer rumänischen Organisation ist ein kleines Pflänzchen entstanden durch die Teilnahme der Familie Iatan aus Oltenita.

Die drei jungen deutschen Ruderer können für viele andere ein Vorbild sein, wie man sich bei der TID einbringen kann.  

In Inzell erhebt die Gemeinde eine Fremdenverkehrsabgabe für alle Per­sonen. Daher können die TID-Paddler nicht mehr als offi­zielle Gä­ste geführt werden. Herr Steindl junior, der neue Wirt, wird die TID auch weiterhin unterstützen.

In Linz wird zukünftig das Tagesgericht der VOEST serviert, um ca. 30 % der Kosten zu sparen. Es ist vorher nicht bekannt welches Gericht es ge­ben wird.

In Grein waren die sanitären Anlagen nicht zugänglich, weil die Räume als Lagerraum für einen bevorstehenden Flohmarkt gebraucht wurden. Es gibt leider nie eine Garantie, was man dann tatsächlich anbieten kann. Jannis beklagt, dass das Anspruchsdenken teilweise überhand nimmt.

In Ybbs wurde die Schleusenzeit für 11 Uhr festgelegt, sodass die Leu­te morgens weniger Stress haben. Es gibt auch eine beschwerliche Umsetzanlage.

In Mautern wird voraussichtlich der Sanitärcontainer renoviert.

Nach dem Vorbild von Deutschland hatte er in Österreiche keine festen Schleusenzeiten mehr vereinbart. Es wurde am Abend vorher eine Richtzeit vereinbart. Es hatte bis auf eine Schleuse funktioniert. Dort wurden 30 Boote vor der offenen Schleuse stehen gelassen und das Tor demonstrativ ge­schlos­sen. Die österreischen Schleusen sind in einer Aktiengesellschaft privatisiert worde. Es waren viele TID-Neu­linge dabei, die sich nur schwer in die Gruppe eingefügt haben. Die ungarischen Jugendlichen haben sich vorbildhaft verhalten. Sie waren eine sehr angenehme Gruppe.

Stefan Bárány betet immer, dass es nicht stark regnet bevor die TID nach Bratislava kommt. Der Bür­ger­meister von Gabcikovo wird uns vor­aus­sichtlich während der Konferenz besuchen. Er hat auch die Konferenz finanziell unterstützt. Der nieder­ländische Paddler war gesundheitlich sehr schlecht dran. In Sturovo gab es wahrscheinlich das letzte Mal Schwierigkeiten mit dem Zoll.

Die slowakischen Paddler waren auf jedem TID-Abschnitt vertreten. Im Delta wurde die Slowakei durch den Franzosen vertreten, der in Bra­tislava lebt.

Dejan Jovannovic erzählt, dass es hieß, ein Slowake paddelte von Belgrad weiter und der sei Franzose.

Dejan freut sich, dass sich seine Idee, mehr Frauen an der TID-Konferenz zu beteiligen, gut entwickelt.

Es hat eine Gruppe junger Menschen aus fünf Nationen teilgenommen, die von der EU gefördert wurden. Das Projekt hat Dejan geleitet und die Anträge gestellt. Der Name des Projektes lautete „The Rivers are joining us“ (Die Flüsse verbinden uns).

Bei Rainer Goebel bedankt er sich, dass er sie sehr viel unterstützt hat. Es stand sehr oft nicht fest, ob und wann es Essen gibt und wo der nächste Zeltplatz sein wird. Rainer hat Geduld gehabt und auch bei der deutschen Gruppe für Verständnis gebeten.

Es gab ein kleines Problem bei einer Grenzkontrolle, weil ein ungarischer Hund mit auf der Teilnehmerliste stand.

Es sollten sich einige Teilnehmer überlegen, wo sie sich bewegen. Ein Fotograf ist in ein abgesperrtes Grenzgebiet zum fotografieren eingedrungen. Die Grenzpolizei hat ihn gebeten, das Sperrgebiet zu verlassen. Der Fotograf hat sich daraufhin bei der Fahrtenleitung beschwert.

Dejan befürchtet, dass einige Städte die TID nicht mehr gerne sehen wollen. Auf den Plätzen waren die Bedingungen schlechter. Es wird als seltsam empfunden, dass Deutsche, Österreicher und Slowaken ein ko­stenloses Programm erwarten. Er bittet darum, dass aktiv an einer Teilnahme der Kroaten und Rumänen gearbeit wird. Er möchte gerne einige Stationen abgeben.

Die österreichischen Komfortruderer bringen zwar Geld, aber die TID-Idee wird hier nicht gepflegt.

Er hat einen Anhänger von der TID bekommen, der auf der ganzen serbischen Strecke eingesetzt wurde.

Dejan weiß, dass es Probleme mit der Organisation von Toiletten und sanitären Anlagen gab. Selbst wo mobile Toiletten vorhanden waren, waren die Bedingungen nicht gut. Es waren 150 Personen unterwegs. Es sah so aus, als wenn die Toiletten absichtlich ver­un­reinigt wurden.

Nikolai Hristov berichtet aus Bulgarien. Er ist nur am Wochenende mitgefahren. Der Grenzübergang war gut. Kurz vor der zweiten Schleu­se war er kurz in Rumänien. Es kam sofort ein rumänischer Polizist, der sehr gut englisch sprach. Früher hieß es, eine Einreise sei nur an den offiziellen Stellen möglich. Die bulgarischen und ru­mä­nischen Po­lizisten haben keine Probleme gemacht. Es kann problemlos auf den Inseln gebadet werden.

Es gibt wieder Probleme zwischen der Bulgarischen Touristen Fe­de­ration und dem Bulgarischen Touristenverband. Georgi Kanevchev hat zum Touristenverband ge­wech­selt.

Costin Iatan freut sich über die große Ehre, eingeladen worden zu sein. Er und seine Familie sind sehr gut empfangen worden. Er verspricht, alles zu tun, damit nächstes Jahr noch mehr Rumänen kommen. Er wird Niki weiter unterstützen und bittet Niki um Un­ter­stützung.

Niki berichtet von der reibungslosen Grenzkontrolle in Silistra, die ca. eine halbe Stunde gedauert hat. Der Verlauf war sehr gut. Der deut­sche Ruderverband kann sehr stolz auf seine sechs Teilnehmer sein, besonders auf die drei jungen Leute. Das Wetter war im all­gemeinen gut. Einige Personen haben sich über die langen Etappen beschwert. Aber man muss nicht um 11 Uhr am nächsten Platz sein, man kann auch rechts und links schauen. Ein Paddler hatte sich eine Entzündung am Fuss zugezogen. Er hat Emergency Call (112) angerufen, in 1,5 Stunden war ein Boot da. Die Einheimischen waren sehr begeistert, dass die TID gekommen ist. Der Transport der Ruderboote auf dem Schiff hat ebenfalls gut funktioniert, was für ihn eine positive Über­ra­schung war.

Stefan Barany entschuldigte sich bei den österreischen Ruderern, weil er sie nicht gesondert begrüßt hatte und bittet um eine Vorstellung der Delegierten.

Ingeborg Diernhofer ist Vorsitzende und Heinz Raab ist Mitglied in der Österreichischen Kommission für Wan­derrudern des Österreichischen Ruderverbandes. Österreichische Ruderer sind schon mit der TID bis zum Schwarzen Meer gerudert. Das Interesse an den Stre­cken ist durch mehrere Berichte im Ruderreport gestiegen.

 

 

7.   Diskussion und Auswertungen der Berichte, des Präsi­-    denten und der Nationalen Ausschüsse

 

Wolfgang David stellt klar, das schon mehrfach Mitglieder des Deut­schen Ruderverbandes im Rahmen der TID bis zum Schwarzem Meer gefahren sind.

Auf Anfrage berichtet Dejan Jovannovic von seinem EU-Projekt, dass bei der EU unter dem Motto „Jugend in Aktion“ läuft und von 2007 bis 2013 dauert. Es werden junge Menschen bis 28 Jahre angesprochen.

Ingeborg Diernhofer bittet bei den Ausstiegsstellen auch an die An­for­derungen der Ruderer zu denken, die breitere Ausstiege brauchen. Auch verstellen manche Paddler sehr lange die Ausstiege, wenn sie ihre Boo­te am Einstieg packen.

Jannis Kaudelka bedankt sich bei dem deutschen Gruppenleiter Hans Windecker für die angenehme Zusammenarbeit. Ein unaufgeregter Umgang erleichtert die Arbeit allen sehr.

Gábor Fejervári berichtet, dass jedes Jahr bei Dunaújváros und Paks von vielen Teil­nehmern auf der anderen Seite gezeltet wird, weil die Ausstiege schwierig sind. Die offiziellen Plätze sind die einzigen in dieser Gegend, wo nor­mal mit etwas Komfort gezeltet werden kann. Das Geld, das von TID e. V. Deutschland zur Verfügung gestellt wurde, soll wahr­scheinlich für eine kleine Hebeanlage investiert werden. In Dunaújváros ist 200 Me­ter oberhalb des üblichen Ausstiegs eine Rampe vorhanden.

 

8.   Eventuelle Änderungen der TID-Statuten              

 

Max Scharnböck wiederholt seine Anregung, die Leistungsbedingungen und die Bedingungen für Ehrungen zu überarbeiten und zu trennen.

Änderungen würden sich ergeben bei Teilnehmern unter 18 Jahren und bei Teil­­nehmern über 65 Jahren.

Bei Gold mit Kranz soll einmal die ganze TID während eines Jahres ent­­­halten sein.

Die bisherigen Bedingungen verstoßen auch gegen den Gleich­heits­grund­­satz, wenn Frauen nur 90 % der Kilometerleistung erbringen müssen.

Er stellt seinen Vorschlag für die Ehrenordnung vor.

Wenn die Ehrenordnung beschlossen wird, sollte auch ein Entwurf für die Ehrennadeln bis zur nächsten Konferenz erstellt werden.

 

9.    Festlegung des Umfanges der 53. TID

9.1  Strecken und Zeitplan

Nach einer Diskussion wurde der vorgeschlagene Zeitplan für 2008 prinzipiell angenommen, wobei gegenüber der letzten TID folgende Änderungen durchgeführt werden:

 

a) Deutschland:                Keine Änderungen.

b) Österreich:                 Rettungswestenpflicht in den Schleusen

c) Slowakei:                   Wie im Zeitplan beschrieben.

    Die Bootsgasse Cunovo kann nicht benutzt werden.

d) Ungarn: Wie im Zeitplan beschrieben   

Die Schleuse Dunakilti kann nicht benutzt werden

e) Serbien:                       Wie im Zeitplan beschrieben

f) Bulgarien:                    Wie im Zeitplan beschrieben

9.2 Schleusungen

Die vorgesehenen Schleusungen sind als Anhang zum Zeitplan an­geführt.

9.3 Teilnehmerzahlen

Die Kapazitätsangaben für die 53. TID werden wie folgt verändert:

Teilnehmer an der 53. TID 2008

 

 

 

 

Etappe Personen

DD

A

SK

H

SRB

BG

Ro

 

D

60

60

70

60

85

70

20

 

D (DRV)

8

8

8

8

25

8

8

 

W *)

15

15

15

15

30

30

5

 

A

15

10

25

25

30

30

5

 

SK

20

20

40

50

30

20

5

 

H

45

60

60

35

60

60

5

 

SRB

15

15

15

50

40

30

5

 

BG

10

10

10

50

30

100

5

 

RO

10

10

10

10

10

10

5

 

 

198

208

253

303

340

358

63**   

 

*) restliche Welt

 

 

 

 

 

 

 

 

**) Anmeldefrist ist 30.04.2008 bei Max. Jede Nation muss für den Rücktransport ihrer Teilnehmer sorgen.

 

9.4 Anmelderegelungen

 

Die verbindlichen Teilnehmerzahlen sind wie folgt anzugeben:

an D, A, SK und H     bis spätestens bis 01. 06. 2008
an SRB, BG, RO        ebenfalls bis spätestens bis 01.
06. 2008

Namenslisten sind von allen Organisatoren beim Start im jeweiligen Land abzugeben.

 

9.5  Pass- und Visafragen

Einladungsschreiben sind erforderlich:

von            D   und A:      an    SRB  bis 01.04.2008

von            SK und H:       an    SRB  bis 01.06.2008

Für Deutschland, Österreich, Slowakei und Ungarn wird nur noch ein gemeinsames Schengenvisum benötigt. Es wird momentan empfohlen, die Einladungen von Max Scharnböck zu veranlassen. Der Antrags­zeitraum ist vom 10.06.08 bis 31.07.2008 (Donaueschingen bis Apa­tin).

9.6  Auswahl der Embleme für die 53. TID

 

Als Wimpel wird einstimmig der als Anlage beigefügt Vorschlag Nr. 1 (gelb/grün) ge­neh­migt.

9.7  Herstellung, Stückzahlen und Auslieferungen der Wimpel, Aufkleber und Abzeichen

DKV                200
DRV                  50
A                     60
SK                  100
H                    100
SRB                  50
BG                    35        nur Wimpel und Abzeichen

RO                   20        nur Wimpel und Abzeichen

 

 

Auf den Aufkleber soll die rumänische Flagge und der Zielort „Sf. Gheorghe“ aufgenommen werden. TID e. V. als Inhaber der Rechte stimmt dem zu. Außerdem soll die „ECA“ nicht aufgeführt werden. Auf den Wimpel kommt ebenso der Zusatz „Sf. Gheorghe“. Alle anderen Embleme und Fahnen bleiben unverändert.

Die Übergabe erfolgt für alle Nationen in Ingolstadt.

Die Herstellung der Abzeichen und Wimpel übernimmt die Slowa­kische Delegation.Eventuelle Nachbestellungen bzw. Änderungen sind bis zum 31. März 2008 an SK anzugeben.

 

9.8     Angaben über vorgesehene Zusatzprogramme und An­schlußfahrten

D:    Auf der Oberen Donau wird ein Zusatzprogramm angeboten, das aus Naturschutzgründen auf 30 Teilnehmer begrenzt ist, die in zwei Gruppen fahren. Pro Nation wird ein Platz freigehalten, wenn dieser aufgegeben wird, kann jemand von der Warteliste nach­rücken. Diese Fahrt ist ansonsten bereits ausgebucht. Der Campingplatz Sigmaringen ist für 10 Tage Standort. Ab Mun­der­kingen ist die Tour eine Gepäckfahrt bis Ingolstadt.

       Ingolstadt   Eröffnung mit Abendessen

       Kelheim      Lagerfeuer mit Getränken     

       Regensburg Stadtführung, Abendessen

    Straubing    Abendessen mit Getränk am Ankunftstag.

                     Am Ruhetag wird eine Führung im BMW-Werk in Dingolfing angeboten und eine Bayerwald-Rundfahrt (Buskosten je 5 EUR)

       Mühlham     Essen mit Getränk; Stadtführung Deggendorf                

       Erlau          Am Freitag Abendessen mit Getränk. Teilnehmer, die in Erlau beginnen und am Abendessen teilnehmen, bezahlen 5 €.

                        Am Ruhetag Ausflug nach Passau mit Stadtführung (3 EUR).

Der Deutsche Kanu-Verband bietet wieder eine Del­ta­fahrt an. Er übernimmt die Durchführung bis ein rumänischer offizieller Träger gefunden wird.

A:        Linz           Bewirtung und Empfang mit Platzkonzert

       Grein         Bewirtung beim Sportverein

       Ybbs          Bewirtung und Empfang

Ausflug zum Stift Melk (10,00 € die Mel­dung der Teilnehmerzahl und Be­zahlung erfolgt in Inzell!)

       Aggsbach    Bieranstich

       Mautern     Bewirtung

       Tulln          Bewirtung, Freikarten für Schwimmbad

       Wien          Bewirtung und Stadtbesichtigung (5,00 € die Mel­dung der Teilnehmerzahl und Be­zahlung erfolgt in Inzell!)

       Hainburg    Bewirtung und Empfang;
Abschiedsabend von der österreichischen Strecke

 

SK:      Bratislava   Empfang, Bewirtung, Kulturprogramm, Stadt-

                           besichtigung zu Fuß (2 EUR)

       Gabèíkovo   Empfang, Bewirtung

       Komárno     Empfang, Bewirtung

H:       Esztergom  

           Visegrád     Busfahrt zur Burg (kostenlos), Bewirtung

       Budapest    Bewirtung, am Ruhetag Schiffsrundfahrt (5 EUR, Anmeldung in Esztergom)

       Százhalombatta

                        Bewirtung

           Dunaújváros Wasserballspiel

          Paks           Bewirtung mit örtlichen Spezialitäten

                          Weinprobe (10 EUR)

          Baja           Empfang

       Mohács              Feierliches Abschlußfest mit Bewirtung bei An­kunft.

Teilnehmer, die in Mohács beginnen und am Abendessen teilnehmen, bezahlen 5 €.

SRB:   Das genaue Programm wird noch bekannt gegeben.

        Bogojevo     Folkloreprogramm kostenlos

          B.Palanka    Autobusfahrt in die Umgebung, kostenlos

          Novi Sad     Busfahrt in die Umgebung gegen Gebühr (Anmeldung und Zahlung in Apatin)

          Stari Slankamen  Busfahrt in ein slowakische Dorf (kostenlos)

          Belgrad       Busrundfahrt gegen Gebühr (Anmeldung und Zahlung in Novi Sad)

          Vinca          bei km 1144 rechts: archäologische Ausgrabungen (nur Eintritt) individuell

          Smederovo  Ausflug mit Bus zur Festung gegen Gebühr (Anmeldung und Zahlung in Belgrad)

          Lepenski Vir 1004,7 km rechts: Museum (nur Eintritt)                                       individuell

          Kladovo      Museum und Galerie ohne Eintritt

          Am 2. Tag Museum und Galerie mit Film über den Bau der Djerdap-Staudämme und Weinprobe mit Bus (Anmeldung und Zahlung in Veliko Gradište)

          Brza Palanka      kleines Museum am Zeltplatz (kostenlos)

          Mindestteilnehmerzahl für alle Ausflüge: 28 Personen               

BG:                     Novo Selo   Empfang

          Vidin        Stadtbesichtigung, Ausflug zu den Felsen von Belogradtschik, Besich­tigung der Magura-Höhle mit anschließender Degustation von Wein und Schnaps (Ein­kaufs­möglichkeit)

                        Belene Kulturprogramm

          Ruse        Fahrt nach Veliko Tarnovo oder Felsenkloster Ivanovo, Stadtbesichtigung

                        Ryahovo     Kulturprogramm

          Vetren     Volksmusikabend mit Lagerfeuer, Ausflug zu den Weinbergen

          Silistra        Abschlussabend mit Programm und Bewirtung (5,00 €), Ausflug zur Festung Dorostol (römischer Name von Silistra) alternativ Ausflug zum Naturreservat Sreburna (Preis steht noch nicht fest)

          Auf der vorletzten Etappe findet wieder bei Kilometer 410 die
              traditionelle TID-Taufe statt.

                        Essensausgabe: Novo Selo, Lom, Kozloduy, Svishtov,                        Ryahovo und Vetren

Bürgermeisterempfang: Vidin und Silistra

 

10.      Auszeichnungen

a) Änderung der Bedingungen für das TID-Leistungsabzeichen

Max Scharnböck stellt seine Überlegungen vor (siehe Anlage).

b) Auszeichnungen

 

DKV:    Urkunde für hervorragende Leistungen:

 

                                Bürgermeister von Sf. Gheorghe

                                Menzinger Sebastian

                                Schöfer Josef und Renate

                                (GasthausZum Capo“, TID-Parkplatz)

 

           Gold mit Kranz  Kumm Dr. Karl-Albrecht               

                   Reeck Dr. Hans-Hermann      

                   Richter Helmut              

                   Schupke Marcel             

                   Schupke Petra              

                   Schmidt Oskar              

 

           Gold                 von Breska Sigrid

                                Czapiewski       Wolfgang

                                Erb Wolfgang         

                                Isensee Isa                  

                                Krahmer Elfi                 

                                Offermann Jens             

                                Piwetzki Siegfried          

                                Scharnböck Anke                  

                                Scharnböck Walter               

                                Sturm       Joachim       

 

           Silber               Klemm Udo

                                Lehmann Uwe               

 

           Bronze            Hollatz Hendrik

                                Kienemund Jakob                 

                                Raschke Harald             

                                Sahrhage Lukas            

                                Scharf Birte                  

 

DRV:    Honoris causa:  Rainer Engelmann

           Gold               Fabian Werner              

                                Julius Gronefeld

                                Andreas Klein

                                Bernd Eberlein

                                Ursel Wagner

                                Horst Bergemann

      

             Silber            Renate Burkhardt

                                 Hartmut Köhler

            

A             Honoris causa: Josef Hofstätter,

                                 Michael Blacek,     

                                 Walter Haberfellner,

                                 Karl Strohmüller

                                           

SK           Honoris causa: Milan Mráz Bratislava

             Urkunde:        Andrej Deveèka, ZSE Bratislava

            

H            keine

 

Serb               Urkunde:        Vuksa Gavro, Novi Sad

                                 Zivorad Bobotinovic, Tekija

                                 TO Opstina, Apatin

                                 TO Opstina, Indjija

                                 Specialistische Klinik S. Slankamen

 

BG         keine      

            

11. Ort und Termin der Konferenz für die 54. TID 2009

Die Konferenz findet in Wildalpen im Paddelzentrum der Naturfreunde vom Donnerstag, 09.10.2009 bis Sonntag 12.10.2009, statt. Das Haus besteht aus Boxen für je sechs Personen mit Frühstücksraum. Es ist noch zu klären, ob die Belegung nach Nationen oder nach Ge­schlech­tern stattfinden soll.

Je nach Wetter wird eine Raftingfahrt auf der Salza oder ein Ausflug nach Maria Zell stattfinden.

12. Verschiedenes

a) Grüße des Österreichischen Ruderverbandes

Ingeborg Diernhofer gibt die Vorschläge des Österreichischen Ruder­ver­bandes und seines Vorsitzenden Helmar Hasenöhrl kund: Man solle eine etwas tou­ristischere Variante anbieten. Die jeweiligen Orte könnten durch ihre Fremdenverkehrsorganisationen Gepäcktransporte und Hotel­un­ter­künfte anbieten. Ingeborg sieht im Satz „Die TID soll den Was­ser­tourismus weiter entwickeln“ keinen Widerspruch zur tou­ristischen Nut­zung. Die Fremdenverkehrsämter könnten mit Tele­fon­nummer und E-Mail-Anschriften an den jeweiligen Orten aufgeführt werden.

„Das wäre so, als würde man eine Fahrradtour mit dem Rennwagen machen wollen,“ erwidert Jörg Meincke.

Heinz Raab stellt die Frage, wie man den anderen Ländern am besten dient? Überall wird die Infrastruktur verbessert. Die TID hat die Menschen zu­sammen geführt und sollte nun als wirtschaftlicher Kata­lysator wirken.

Dejan erwidert darauf, dass er nicht möchte, dass an jedem Zeltplatz ein Hotel entsteht. Gábor schließt sich an Dejans Meinung an. Dass et­was verändert werden muss, ist schon klar. Allerdings in der Ver­bin­dung zwischen den Menschen. Als er das erste Mal dabei war, ha­ben sich die Menschen gegenseitig geholfen und nicht beschwert, dass sie zu lange am Einstieg warten mussten. Jeden Tag verwenden wir Lap­tops und wohnen in Hotels. Die TID fahren wir, um die Natur zu erleben. Es müssen mehr Jugendliche zur TID gebracht werden.

Jannis fährt bei der TID mit, weil er genauso leben möchte. Er hat keine Schwierigkeiten damit, wenn sich andere Teilnehmer anders organisieren. Auf der Fahrt zur Konferenz hat Ingeborg erzählt, dass sie besonders die Sicherheit der Ruderboote bei der TID schätze. Jannis prophezeit eine Zunahme der mit der TID-Influenza infizierten Ruderer aus Österreich.

Heinz Raab meint abschließend, dass man auch versuchen wird, den TID-Gedanken zu vertiefen und mehr Gemeinsamkeit aufzurufen.

b) Geschenke für die Delegationen

Es sollten für die Delegationen besser Postkarten als sonstige Gast­geschenke oder Bücher gegeben werden.

c) Nationale Wandersportprogramme

Jörg Meincke schlägt vor, die Wandersportprogramme der anderen Na­tio­nen auf die deutsche TID-Internet-Seite zu geben. 

d) Neue Kontaktaufnahme mit Kroatien

Lt. Jannis Kaudelka sind die Einladungen auf informeller Ebene immer wieder geschehen. Er wollte von Vukovar ab eine Jugendfahrt orga­nisieren. Es wurden unmögliche Programmpunkte gewünscht, die nicht umsetzbar war.

Max Scharnböck berichtet von seiner Anfrage beim Auswärtigen Amt, die es ermöglichte, in Vukowar und Ilok auszusteigen.

e) Verschmutzte Donau in Bulgarien

Man könnte mit der ICPD zusammen ein Projekt anregen, an dem PET-Flaschen von Schulkindern z. B. am Donautag eingesammelt werden. Jannis Kaudelka bittet um einen schriftlichen Auftrag, um in Wien bei der UN vorzusprechen.

f) Rolf-Kunze- und Heini-Gröppner-Pokal

Jörg Meincke schlägt vor, an die beiden verdienten TID-Kameraden auf diese Weise zu erinnern. Bei der TID-Präsidentschaft von Österreich kann der Poldi-Reindl-Pokal nächstes Jahr an seinen Ursprung zurück kommen. Die deutsche Delegation würde den Pokal besorgen.

Stefan Bárány möchte sich für diese beiden verdienten Kameraden eine neue Art der Erinnerung einfallen lassen.

Adam Bárány und Dejan Jovannovic sind dagegen, den Pokal in einem Museum verschwinden zu las­sen.

g) Gastgeschenk

 

Max Scharnböck überreicht dem rumänischen Gast Costin Iatan die Donaukarten und den Donauführer des DKV.

gez.                                                                               gez.  gez.

Stefan Bárany                        Adam Bárány                         Martin Blahuta

Präsident                             Sekretär                               Fahrt